Eingebettet in die herrliche Landschaft entlang der Ufer des Flusses Tagliamento stellt die Villa einen faszinierenden und geschichtsträchtigen Ort dar. Ihre strategische Lage entstand, als aufgrund der Verlagerung des Flussbetts der Ort Bolzano zu einem wichtigen Übergangspunkt über den Tagliamento wurde, was dem Borgo große Bedeutung verlieh.
Der erste Kern der Villa stammt aus dem 15. Jahrhundert und bestand ursprünglich aus einem Turmhaus mit angebauter Barchessa. In der Nähe befand sich auch eine kleine Kirche, die den Heiligen Petrus und Paulus gewidmet war und den Reisenden, die durch Friaul zogen, als Andachtsort diente.
Die Familie Della Torre, ursprünglich aus Frankreich stammend und im Mittelalter nach Italien gekommen, erlangte großes Ansehen zwischen Verona und Friaul. Im Jahr 1267 erwarben Claudio und Martino Della Torre die Herrschaft über das Schloss von Cassacco. In den folgenden Jahrhunderten festigte die Familie ihren Einfluss durch bedeutende Allianzen und Anerkennungen seitens der Republik Venedig und des Österreichischen Kaiserreichs.
Zu den umstrittensten Persönlichkeiten gehört Lucio Antonio Della Torre, dessen abenteuerliches und tragisches Leben 1717 mit seiner Verurteilung und der Zerstörung seines Palastes in Udine endete.
Nach zahlreichen Naturkatastrophen, darunter die verheerenden Überschwemmungen von 1697 und 1705, wurde das Anwesen im 18. Jahrhundert vom Grafen Lucio Sigismondo IV. della Torre, Herr von Valsassina, umfangreich wiederaufgebaut und umgestaltet. Die Villa erhielt ihre heutige elegante Struktur, bereichert durch kürzlich wiederentdeckte feine Innenfresken, während sich das umliegende Dorf mit ländlichen Gebäuden erweiterte und so ein stimmungsvolles und authentisches landwirtschaftliches Dorf entstand.
Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Anwesen weiteren Veränderungen unterzogen, darunter Erweiterungen und Restaurierungen. Ein bedeutender Einschnitt erfolgte um 1960, als das Anwesen vom Unternehmer Carlutti erworben wurde, der wichtige Renovierungen vornahm, moderne Fresken einführte und neue Gebäude errichtete.
In den 1980er Jahren ging die Villa in den Besitz von Herrn Otello Tombacco über und anschließend an die heutigen Eigentümer, die eine sorgfältige denkmalpflegerische Restaurierung durchführten und das Anwesen in seinen ursprünglichen Glanz zurückführten.
Heute präsentiert sich die Villa als eleganter und exklusiver Rahmen für Hochzeiten, besondere Veranstaltungen und einzigartige Aufenthalte im Herzen der friulanischen Landschaft. Die Fresken aus dem 18. Jahrhundert, die feine Ausstattung der Säle, der romantische geometrische Garten und die eindrucksvolle Kapelle San Pietro e Paolo schaffen eine einzigartige Atmosphäre, ideal für unvergessliche Momente.
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